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Tuesday, September 15, 2020

Kölner Karneval: Pin sieht Session wegen Corona voll für'n Arsch - EXPRESS

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Der Anstecker „Session 2020/21 voll für'n Arsch“

Passend zur Corona-Krise: So sieht er aus, der Anstecker „Session 2020/21 voll für'n Arsch“

Foto:

Jörg Fisch

Köln -

Corona und Karneval: In Leverkusen wurden alle Karnevals Umzüge und Veranstaltungen abgesagt – auch in Köln steht die Session noch auf der Kippe. Ob und wie gefeiert werden soll, ist noch unklar.

Und jetzt kommt das Saarland ins Spiel: 

Karnevals-Liebhaber und Ordens-Hersteller Jörg Fisch (53) und die Saarbrücker Karnevalsgesellschaft „M'r sin nit so“ hatten da eine Idee. Sie tüftelten an einem Anstecker, der die Corona-Problematik auf den Punkt bringt. Das jecke Ergebnis: „Session 2020/21 voll für'n Arsch“.

„Voll für'n Arsch“-Anstecker: Schon mehr als 12.000 Bestellungen

Als Jörg Fisch am 9. September ein Foto des ersten Ansteckers auf der Facebook-Seite seines Unternehmens mit Sitz in Nalbach im Saarland postete, hätte er nie gedacht, dass das Interesse so riesig ist: „Wahnsinn, ich habe so viele Anfragen aus ganz Deutschland. Natürlich auch aus der Karnevalshochburg Köln“, verrät Jörg Fisch gegenüber EXPRESS.

Karnevals-Liebhaber und Ordens-Hersteller Jörg Fisch

Karnevals-Liebhaber und Ordens-Hersteller Jörg Fisch (53)

„Insgesamt liegen jetzt schon rund 12.000 Bestellungen vor. Mehr als 9500 von Vereinen und Privatpersonen sowie ca. 2000 von der Kölner Charity-Organisation 'Arts and Culture Germany'.“

Pin weckt auch in Köln Interesse

Hergestellt wird der Anstecker in China. „Die Kosten für eine Produktion in Deutschland sind einfach zu hoch“, erklärt Fisch.

Bei einer Bestellung von 1 bis 10 Stück kostet ein Anstecker jeweils 4 Euro. Bei einer Bestellung ab 1000 Stück liegt der Preis bei 2 Euro. In Kürze soll es zudem einen passenden Orden geben.

„Aufgrund der Corona-Lage und den vielen Karnevals-Absagen hatten wir große Existenzsorgen, der Pin hat uns ein bisschen gerettet“, versucht Fisch wenigstens etwas Positives der Situation abzugewinnen.




September 16, 2020 at 04:18AM
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Fisch

Horb a. N.: Der Neckar ist zu klar – die Fische wollen einfach nicht anbeißen - Schwarzwälder Bote

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Den schwersten Fisch zog Jugendwartin Annerose Surkus mit einer 2730 Gramm schweren Barbe an Land. Bei der anschließenden Preisverleihung durfte der bisherige Fischerkönig Karl-Heinz Hurm die Königskette ablegen. In diesem Jahr hatte er leider kein Anglerglück. Sichtlich gefreut hat es den Fischer-Chef Thomas Breier, dass er die Jugendwartin Annerose Surkus zur Fischerkönigin küren durfte, indem er ihr die Königskette umhängte.

Die Vereinsmitglieder applaudierten, und alle freuten sich, dass vier Jungfischer einen Fang hatten. Für die Platzierten gab es noch Sachpreise.

Bei herrlichem Hochsommerwetter versorgte Norbert Beier als Chef am Grill die hungrigen Fischer mit leckeren Stecks und roten Würsten. Gemütlich klang das Hegefischen in der Gartenwirtschaft vor der Fischerhütte aus.

Annerose Surkus wurde Fischerkönigin mit einer 2730 Gramm schweren Barbe

2. Jungfischer Paul Panczyk (Bachforelle 720 Gramm)

3. Jungfischer Josua Schulz (Bachforelle 710 Gramm)

4. Jörg Springer (Bachforelle 450 Gramm)

Die weiteren Plätze belegten Marco Kläger, Jungfischer Jakob Koch, Dennis Kläger, Manfred Holzäpfel.




September 15, 2020 at 10:53PM
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Horb a. N.: Der Neckar ist zu klar – die Fische wollen einfach nicht anbeißen - Schwarzwälder Bote

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Fisch

Werre wird abgesenkt - tausende Fische in Gefahr - Neue Westfälische

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Bad Oeynhausen. In der Mittagspause schmeißt der Chef den Grill an. Arnold Tiesmeier, Vorsitzender des Fischereivereins Ravensberg, serviert den fleißigen Vereinsmitgliedern Würstchen. Dabei hatten die Helfer vom Angelverein schon hunderte Fische aus der Fischtreppe des Sielwehrs, vor allem aber aus dem Kokturkanal gezogen. Die Tiere aber wurden fürsorglich wieder in die Werre eingesetzt, unterhalb des Sielwehrs. Das auch Anlass für die große Fisch-Rettungs-Aktion am Wochenende an der Werre war. Der Flusspegel wird abgesenkt, damit das Wehr am Mittwoch untersucht werden kann...




September 15, 2020 at 01:09AM
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Werre wird abgesenkt - tausende Fische in Gefahr - Neue Westfälische

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Fisch

Saturday, September 12, 2020

Traditionsgeschäft: Stabwechsel bei Fisch- und Feinkost Dünewald in Altenburg - Leipziger Volkszeitung

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Geschäftsaufgaben oder -übergaben aus Altersgründen – das passiert tausendfach alljährlich in

Deutschland und demzufolge auch mehrfach im Altenburger Land. Viel Aufhebens wird in der Regel nicht darum gemacht. So ist halt der Lauf der Zeit. Wenn es allerdings um Gabriele und Karl-Friedrich Dünewald geht, die ihr Fisch- und Feinkostgeschäft am Altenburger Weibermarkt in jüngere Hände geben, dann ist das nicht nur der Rede, sondern eine Geschichte wert. Eine Erfolgsgeschichte.

Fisch und Dünewald, das gehört seit fast einem Jahrhundert zusammen. Schon Großvater Albert führte seit den 1930er-Jahren in der Nähe des Güterbahnhofs einen Fischhandel, den sein Sohn Karl-Heinz später übernahm. Das Privatunternehmen wurde in der

DDR 1972 verstaatlicht und mündete in den VEB Fischverarbeitung Altenburg. Derart familiär vorbelastet studierte auch der Enkel des Firmengründers Fischverarbeitung. 1983 übernahm Karl-Friedrich, als der Vater Invalidenrentner wurde, den Betrieb. Schon wenige Jahre später aber stellten sich mit der Wende die Weichen neu.

„Wir entschieden uns fürs Bleiben und die Selbstständigkeit“

Allerdings drohten ihm und seiner Frau

Gabriele – kennengelernt hatten sich beide während des Studiums in Rostock – nicht etwa die Arbeitslosigkeit, sondern es gab überaus lukrative Job-Angebote unter anderem aus Kiel und Lübeck. „Doch wir waren in Altenburg verwurzelt, hatten hier unser Häuschen, unsere Freunde, die Kinder gingen hier zur Schule. Wir entschieden uns fürs Bleiben und die Selbstständigkeit“, erinnert sich der heute 66-Jährige. Im Mai 1992 eröffneten Dünewalds ihr Geschäft an der Kanalstraße. „Die Resonanz war einfach toll. Wir sind rechtzeitig in eine Marktlücke gesprungen, bevor sich womöglich die Großen der Branche hier ansiedelten.“

Doch beim bloßen Verkauf blieb es nicht. Weil sich

Gabriele noch vor der Geschäftsgründung aktiv im Bundesfachverband engagierte, erhielt sie schon 1991 eine Einladung zu den Matjestagen nach Bremen. Hier ward die Idee vom eigenen Matjesfest in Altenburg geboren. Auf das erste 1993 sollten zig weitere folgen. Die Versteigerung des alljährlich aus Bremen mitgebrachten Matjesfässchens für einen guten Zweck wurde zum Zuschauerspektakel. Erst mit dem nachlassenden öffentlichen Interesse verschwand eines der beliebtesten Events wieder aus dem Veranstaltungskalender der Skatstadt. „Alles hat seine Zeit“, sagt Gabriele Dünewald, die sogar in die Matjes-Gilde, gegründet 1995 durch die Heringsfischer und -produzenten Hollands, aufgenommen wurde. „Eine ganz große Ehre“, ist der Ehemann noch heute stolz. Es sollten noch viele weitere Ehrungen und Anerkennungen folgen.

Viele Jahre war die Versteigerung des aus Bremen mitgebrachten Matjesfässchens der Zuschauermagnet beim Altenburger Matjesfest. Quelle: Mario Jahn

Angesichts der nicht ganz so erfreulichen Entwicklung der Kanalstraße als Einkaufsstraße zog es Dünewalds 1999 in die Innenstadt. Und der neue Laden am

Weibermarkt entwickelte sich zu einer echten In-Adresse. Ausschlaggebend dafür war zum einen das Angebot, das im weiten Umkreis seinesgleichen suchte. Insgesamt 40 Salate, zum größten Teil selbst zubereitet, die Frischfisch-Theke mit rund 20 Produkten von auserlesener Qualität, Austern und für alles die passenden Weine gehörten zum Portfolio. Hinzu kam das Mittagstisch-Angebot.

Die vor den Augen des Gastes zubereiteten Köstlichkeiten zogen die Prominenz in Scharen an und wurden mit dem Begriff Imbiss eigentlich völlig unter Wert gehandelt. Schauspieler und Kabarettist

Wolfgang Stumph, der von seinem vierstündigen Aufenthalt in Altenburg drei Stunden bei Dünewalds verbrachte, ließ sich ebenso verwöhnen wie die deutschlandweit bekannten Mimen Michael Mende, Jürgen Tarrach oder Torsten Münchow. Auch der damalige Erste Bürgermeister Hamburgs, Ole von Beust, speiste und plauderte hier und nahm sogar ein Rezept mit in seine Heimat.

Wer hat, der hat. Dieses Prachtexemplar eines Lachses gab es bei Dünewalds zu Silvester 2014 – natürlich portionsweise für die Kunden. Quelle: Mario Jahn

„Zum Glück haben wir ihn gleich erkannt und konnten ihn mit Namen ansprechen. Das kommt ja immer gut an“, schmunzelt der Geschäftsinhaber. Ein anderer hingegen weilte 2007 mit Ehefrau und einem befreundeten Paar inkognito am

Weibermarkt. Erst am nächsten Tag ließ der Altenburger Verleger Klaus-Jürgen Kamprad, der die vier begleitet hatte, die Katze aus dem Sack. Einer der Gäste war der öffentlich weit weniger bekannte Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Der milliardenschwere schwedische Unternehmer wandelte auf familiären Spuren in Thüringen und besuchte seinen entfernten Cousin in der Skatstadt.

Sehr geehrt fühlten sich Dünewalds nicht minder durch die Tatsache, es 2010 und 2017 in den „Feinschmecker“ geschafft zu haben. Die monatlich in

Hamburg erscheinende Zeitschrift, die sich mit feiner Küche, Wein und anderen Fragen des gehobenen Genusses beschäftigt, würdigte unter anderem die Gillardeau-Austern, die zu den besten in Frankreich zählen und hierzulande, zumal in der Provinz, kaum angeboten werden. Von den Kunden bestaunt wurden über die Jahre zudem Prachtexemplare von Seeteufeln, ein 1,50-Meter-Haifisch oder ein riesiger Thunfisch. Noch wichtiger aber schien vielen „Wiederholungstätern“ die gesellige Atmosphäre. Nicht von ungefähr mutierte das Geschäft zu den Altenburger Frühlingsnächten viele Jahre zum „Absacker“. Da ging es manchmal bis 3 Uhr morgens, und um 8 Uhr musste alles wieder picobello sein.

Im Dünewaldschen Geschäft wurde die (Frühlings-)Nacht in schöner Regelmäßigkeit zum Tag gemacht. Mitunter ging die Sause bis 3 Uhr in der Früh. Quelle: Mario Jahn

Das schlaucht verständlicherweise mit zunehmenden Lebensalter, zumal sich vor allem

Karl-Friedrich gesellschaftlich sehr für seine Heimatstadt engagierte. So saß er beispielsweise von 1994 bis 2007 für die CDU im Stadtrat, lange als Fraktionsvorsitzender. Doch nicht nur der zeitliche Aufwand und der wiederholte Protest der Ehefrau, die ihren Mann eigentlich nur noch im Geschäft zu Gesicht bekam, veranlassten ihn zum Aufhören. Brachte doch die politische Tätigkeit bei der Kundschaft nicht nur positive Reaktionen hervor. „Wenn einem an den Kopf geworfen wird, du blöder Hund, mich siehst du hier nicht wieder, dann kommt man schon ins Grübeln.“ Ganz ohne Aktivitäten kann der gebürtige Altenburger aber trotzdem nicht sein. So dürfen die Rotarier und der Schlossverein noch immer auf ihn zählen.

Ab jetzt vielleicht sogar mehr denn je. Dünewalds fanden nach jahrelangem Suchen – Sohn und Tochter haben beruflich andere Wege eingeschlagen – endlich eine Nachfolgerin. Und das, beinahe schon typisch, mit keiner geringeren Unterstützung als der des

ZDF. Die beiden Mainzer Journalisten, die im Oktober 2019 vier Wochen in Altenburg arbeiteten und oft am Weibermarkt speisten, drehten zum Schluss einen Beitrag über das Fisch- und Feinkostgeschäft und die Zukunftssorgen seiner Eigentümer.

Chemie stimmte sofort

Die Eltern von

Katja Fabig sahen ihn und machten ihre Tochter darauf aufmerksam. Mit der Handelsfrau, die jahrelang bei Globus im Sushi- und Feinkostsektor Erfahrungen sammelte, seit drei Jahren in Wintersdorf lebt und nach einer neuen Herausforderung suchte, stimmte die Chemie sofort. Nach mehrmonatiger Einarbeitung ist die 45-Jährige seit 1. September neue Inhaberin von „Fisch und Feinkost Dünewald“. Katja Fabig behält nicht nur den Firmennamen, sondern will nahtlos an die Traditionen anknüpfen, aber natürlich auch Neues bieten. Sushi gehört schon seit April dazu, nun sollen noch Käse, Feinkost aus dem Nicht-Fisch-Segment und ein Catering-Service folgen.

Für

Gabriele und Karl-Friedrich Dünewald gehörte das Geschäft fast 30 Jahre zur Familie, hat das Leben bestimmt. Da fällt Loslassen gar nicht so leicht. Trotzdem wollen beide jetzt das Pensionärs-Dasein genießen, für die Kinder und die Enkelin da sein – und ab und an doch noch im Laden stehen.

Von

Ellen Paul


September 13, 2020 at 01:04PM
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Traditionsgeschäft: Stabwechsel bei Fisch- und Feinkost Dünewald in Altenburg - Leipziger Volkszeitung

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Fisch

Wednesday, September 9, 2020

Nachfrage nach regionalem Fisch durch Corona deutlich gestiegen - Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft

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Warteschlangen vor Hofläden und Marktständen der Fischereibetriebe und Fischzüchter seien derzeit normal, hieß es am Mittwoch auf dem Landesfischereitag in Seddin (Potsdam Mittelmark). In vielen Haushalten werde seit Beginn der Pandemie mehr selbst gekocht.

Die Brandenburger würden immer mehr zu heimischen, regionalen Produkten greifen, sagte Agrarminister Axel Vogel (Bündnis 90/Grüne). Es sei zu wünschen, dass diese Entwicklung nach der Corona-Pandemie anhalte.

Probleme bereiteten nach Angaben des Landesfischereiverbandes den Berufsfischern Wassermangel, viele neue Steganlagen und rücksichts- oder ahnungslose Freizeitkapitäne. In zahlreichen Flüssen, Seen und Teichen sänken die Wasserstände. In den Sommermonaten könnten Kormorane oder Reiher in teilweise oder ganz ausgetrockneten Gewässern einfacher Beute machen.

Nach Angaben des Ministeriums tritt in Kürze eine neue Richtlinie in Kraft, die bis 2023 - je nach Haushaltslage - vollständig die angerichteten Schäden ausgleicht. Bislang durften nur maximal 30.000 Euro innerhalb von drei Jahren an ein Unternehmen gehen, sagte Vogel.

125 Betriebe bewirtschaften im Land eine Gewässerfläche von rund 56.000 Hektar. Gefangen werden etwa 1.000 Tonnen, meist Aal, Hecht und Zander. Etwa 600 Menschen sind in der Fischerei beschäftigt.

dpa/bb




September 10, 2020 at 05:43AM
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Nachfrage nach regionalem Fisch durch Corona deutlich gestiegen - Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft

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Fisch

Saturday, September 5, 2020

Sushi selbst zubereiten: Darum sollten Sie den Fisch vorher unbedingt erst einfrieren - WEB.DE News

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[unable to retrieve full-text content]Sushi selbst zubereiten: Darum sollten Sie den Fisch vorher unbedingt erst einfrieren  WEB.DE News


September 06, 2020 at 12:32AM
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Fisch

Dietkircher Remis: Nicht Fisch, nicht Fleisch - fnp.de

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In der Fußball-Hessenliga hat der TuS Dietkirchen den ersten Punkt geholt. Gegen Aufsteiger SV Zeilsheim hieß es nach 90 kämpferischen Minuten 2:2-Unentschieden. Dabei war Marvin Rademacher erst zwei Minuten vor dem Ende der Ausgleichstreffer gelungen.

VON PATRICK JAHN

TuS Dietkirchen – SV Zeilsheim 2:2 (1:1). „Das war nichts für’s Auge“ stellte Zeilsheims Trainer Sascha Amstätter nach 90 umkämpften Minuten richtigerweise fest. Die Platzverhältnisse auf dem Reckenforst waren in keiner Weise dafür ausgelegt, den Zuschauern die feine spielerische Klinge zu servieren. Vielmehr waren etliche Zweikämpfe, gepaart mit unzähligen langen Bällen, Trumpf. Spannend war es aber trotzdem. 

Der Aufsteiger erwischte den perfekten Start: Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke jagte Blerton Muca das Spielgerät unhaltbar ins linke Eck – Raphael Laux brauchte gar nicht erst zu reagieren - 0:1 (3.). Ohnehin hatte es die Anfangsphase, in der beide Teams etwas schläfrig agierten, in sich. Maximilian Zuckrigl hätte beinahe im direkten Gegenzug ausgeglichen, doch Torwart Dominik Reining war zur Stelle (4.). Auf der Gegenseite war es Leonardo Bianco, der an Raphael Laux scheiterte (8.). Und wiederum nur 120 Sekunden später hieß es 1:1, als Marco Müller sein Kopfballduell gewonnen hatte, Maximilian Zuckrigl aus 16 Metern draufhielt und die Kugel – unter den Armen des unglücklich aussehenden Gästeschlussmanns Reining hindurch – zum Ausgleich im Netz zappelte (10.). Dann passierte bis auf einen Patrick Kuczok-Freistoß, der Beute von Dominik Reining wurde (12.), lange Zeit nichts. 

In der Schlussviertelstunde des ersten Akkords, in dem der SVZ dem zweiten Treffer näher war, versiebte Nicklas Pitas eine Gelegenheit der Marke „Hundertprozent“, als er den Ball aus einem Meter noch über die Latte setzte (30.). Auf der anderen Seite köpfte Marco Müller nach Böchers Kopfballvorarbeit zu zentral (36.), ehe Ryota Ishii mit einem Flugkopfball an die Latte den Atem der einheimischen Akteure zum Stocken brachte (37.). „Da hatten wir zwei-, dreimal richtig Glück, dass wir nicht hinten gelegen haben. Aber Zeilsheim hat nun mal eine sehr gute Mannschaft“, resümierte Thorsten Wörsdörfer nach Spielende. 

Nach Wiederbeginn gewann Dietkirchen Oberwasser. Das lag mitunter auch daran, dass viele „zweite“ Bälle bei den Schwarz-Roten landeten. Robin Dankof auf Zuspiel von Marco Müller (48.) und der Vorbereiter selbst (56.) hatten mehr als aussichtsreich die Chance, auf 2:1 zu stellen. Von Zeilsheim war offensiv nichts zu sehen, doch wie aus dem Nichts folgte der Nackenschlag für den TuS: Wieder war es Blerton Muca, zweifelsfrei Zeilsheims Bester, der – ähnlich wie beim 0:1 – einen Rückpass an die Strafraumgrenze mit Urgewalt unter die Latte hämmerte – 1:2 (71.). 

Dietkirchen gab nicht auf, wirkte aber häufig ideenlos. Klar, die Brechstange musste her. Hatte Patrick Kuczok mit langem Bein das 2:2 noch knapp verpasst (86.), war es Marvin Rademacher, der am zweiten Pfosten lauernd eine Ecke zum vollauf verdienten Ausgleich einnickte (88.). Und beinahe hätte Patrick Kuczok sogar noch den Siegtreffer erzielt, doch sein Kopfball ging um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei (89.). 

„Wir haben wieder bis zum Ende daran geglaubt und erneut zwei Rückstände wettgemacht. Das spricht für den Charakter meiner Mannschaft“, war „Wörsi“ am Ende wieder einmal – wenn auch nur mit einem Punkt - zufrieden. Sascha Amstätter sprach „von einem ersten Schritt in die richtige Richtung“, wusste aber auch, dass mit etwas mehr Glück auch ein „Dreier“ möglich gewesen wäre.

Dietkirchen: Laux, Nickmann, Rademacher, Hautzel, Kratz, Dankof (82. Cakir), Zuckrigl, Müller, Stahl (74. Schmitz), Kuczok, Böcher –Zeilsheim: Reining, Pitas, Gschwender, Uslu, Sultani, Grigorian, Fosuhene (70. McCrary), Bianco (82. Acar), Topcu, Muca, Ishii (46. Stange) –SR: Rau (Wöllstadt) – Tore: 0:1 Blerton Muca (3.), 1:1 Maximilian Zuckrigl (10.), 1:2 Blerton Muca (71.), 2:2 Marvin Rademacher (88.) – Zuschauer: 250.




September 05, 2020 at 11:57PM
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Fisch

Friday, September 4, 2020

Darf ich Fisch erneut erwärmen? Ja – wenn Sie DAS beachten - Bild der Frau

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Zu viel Fisch gekocht? Was nun damit tun – zum Wegwerfen ist er definitiv zu schade. Wenn Sie es richtig anstellen, können Sie Reste auch nochmal erwärmen. Wie es geht, lesen Sie bei uns.

Ja, ja ... manchmal sind die Augen schlicht größer als der Magen. Und schon kommt es vor, dass man es mit der zubereiteten Menge an Essen irgendwie übertrieben hat. Besonders ärgerlich ist es, wenn hochwertige Zutaten, wie etwa Fisch, verwendet wurden. Aber wie ist das dann eigentlich genau? Darf man Fisch ein zweites Mal aufwärmen? Wir verraten es Ihnen!

Darf man Fisch ein zweites Mal aufwärmen? Ja, wenn Sie DAS beachten!

Zunächst mal die guten Nachrichten: Lecker zubereiteter Fisch muss nicht in der Tonne landen, wenn Sie mal zu viel zubereitet haben und nicht alles beim ersten Mal gegessen wurde. Allerdings müssen Sie da schon ein paar Dinge beachten.

Wenn Sie schon beim Verteilen der Portionen merken, dass Sie zu viel Fisch zubereitet haben, dann sorgen Sie am besten schnellstmöglich dafür, dass die Speisen heruntergekühlt werden. Besonders effizient erweist sich da ein kaltes Wasserbad. Einfach ein Spülbecken mit kaltem Wasser füllen, übrigen Fisch in eine verschließbare Dose verfrachten und diese wiederum ins Wasserbad legen. So wird der Fisch schnell kalt. Anschließend gut mit Frischhaltefolie abdecken oder eben in einer Frischhaltebox belassen und in den Kühlschrank stellen.

Beachten Sie: Auch auf diesem Wege sollte der übriggebliebene Fisch schnell verzehrt werden – und zwar schon am Folgetag. Dabei sollte der Fisch auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden. So brauchen Sie sich gar keine Sorgen über den Verzehr zu machen.

Wenn der Fisch nicht mehr so lecker aussieht...

Auch, wenn Sie den Fisch richtig heruntergekühlt und aufbewahrt haben: Sollte er vor der zweiten Zubereitung nicht mehr appetitlich aussehen und gar merkwürdig riechen, dann sollten Sie den Verzehr sicherheitshalber vermeiden, um etwaigen gesundheitlichen Beschwerden aus dem Weg zu gehen.

Fisch nicht aufwärmen – woher stammt eigentlich der Mythos?

Früher haperte es oftmals an adäquaten Lagerungsmöglichkeiten. Kühlt der Fisch nach dem Kochen bei Raumtemperatur herunter und wird anschließend nicht richtig gekühlt, kann er schnell verderben – was dem hohen Wasser- und Eiweißanteil des Fisches geschuldet ist. Dank moderner Kühltechnik wie Kühlschränke und Co kann der Fisch heutzutage problemlos aufbewahrt und wieder verzehrt werden – zu oben genannten Bedingungen.

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Wie es um das erneute Aufwärmen von Fisch bestellt ist, wissen wir nun. Wie aber ist es mit dem Aufwärmen von Pilzen?

So oder so: Wenn Sie nun so richtig Appetit auf leckere Gerichte mit Fisch haben, sollten Sie sich unbedingt mal durch unsere Galerie klicken: Es gibt so viel zu entdecken!

Alle weiteren Ratgeber und natürlich noch mehr Rezepte finden Sie außerdem auf unseren Themenseiten rund um die Themen Fisch und auch Lachs im Speziellen.

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September 04, 2020 at 11:01PM
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Fisch

Polizei verfolgt Fisch-Wilderer und Umwelt-Sünder nun grenzübergreifend - Nordkurier

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Polnische und deutsche Polizisten verfolgen ab jetzt gemeinsam Fisch-Wilderer und Umwelt-Frevler um Rügen, Usedom, Stettiner Haff, Peene sowie im Müritz-Nationalpark und der Feldberger Seenlandschaft.

Wolgast.

Die Wasserschutzpolizei geht im Nordosten Deutschlands und im Nordwesten Polens jetzt grenzübergreifend gegen Umweltsünder und Fischwilderer vor. Mit Beteiligung der polnischen Behörden wurde das EU-Projekt „Überwachung der Gewässer Westpommerns und Mecklenburg-Vorpommerns” gestartet, wie Robert Stahlberg als Sprecher der Wasserschutzpolizei am Freitag erklärte.

Mehr lesen: Angleransturm setzt Hechten um Rügen und Usedom zu.

Beamte kontrollieren mit modernen Schlauchbooten die Ostsee- und Boddengewässer um Rügen und Usedom, das Stettiner Haff, die Peene sowie die Gewässer im Müritz-Nationalpark und in der Feldberger Seenlandschaft. Insgesamt seien jeweils zwei Besatzungen mit neuen, schnellen Schlauchbooten im Einsatz, die flexibel auch über Land umgesetzt werden können.

Mehr lesen: Rapper Marteria fängt prächtigen Müritz-Hecht

Hintergrund sind Beschwerden von Fischern über Fischwilderer sowie über Umweltdelikte in den besonders geschützten Gewässern der National- und Naturparkregionen. Insgesamt werden rund 5700 Quadratkilometer Wasserfläche auf polnischer Seite und 7600 Quadratkilometer Wasserfläche im Osten von Mecklenburg-Vorpommern damit überwacht. Erste Ergebnisse sollen am 9. September in Wolgast vorgestellt werden.

Mehr lesen: Warum Hechte in der Schonzeit geangelt werden.




September 04, 2020 at 02:06PM
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Polizei verfolgt Fisch-Wilderer und Umwelt-Sünder nun grenzübergreifend - Nordkurier

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Fisch

: „Goldener Fisch“ verliehen - Nordwest-Zeitung

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Im Naturfreibad Zetel wurde der „Goldene Fisch“ verliehen. Es gab 16 Erstteilnahmen und 13 Kinder bzw. Jugendliche haben teilgenommen. Zwei Schwimmerinnen (Traute Erdmann und Helga Ziergiebel) erhielten bereits zum 40. Mal die Urkunde. Die Aktion wird vom TuS Zetel organisiert und von der Gemeinde Zetel unterstützt. Der Einsatz von Herbert Schumacher und seinem Team wird durch die Vielzahl von Schwimmbadbesuchern gewürdigt. Jugendwartin Christiane Peters und Wiebke Dierks übernahmen die schriftliche Organisation. Die Urkundenverleihung übernahm die 2. Vorsitzende Anette Döring-Schulte. Als Vertreter der Gemeinde Zetel durfte der stellvertretende Bürgermeister Eckhard Lammers begrüßt werden. Mit dem „Goldenen Fisch“ werden die besonders treuen Besucher des Zeteler Naturbads geehrt.

BILD:




September 04, 2020 at 10:06AM
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: „Goldener Fisch“ verliehen - Nordwest-Zeitung

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Fisch

Thursday, September 3, 2020

LIGO und Virgo fangen ihren bislang dicksten Fisch - Max-Planck-Gesellschaft

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Die Detektoren LIGO und Virgo beobachten bisher massereichstes und am weitesten entfernte Ereignis

LIGO und Virgo haben in ihrem dritten Beobachtungslauf ein wahrhaft gewichtiges Ereignis beobachtet. Heute wurden die Ergebnisse der Gravitationswellenmessungen veröffentlicht, die die massereichste Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher zeigen, die bislang beobachtet wurde. Die Kollision der beiden Schwarzen Löcher ereignete sich, als das Universum halb so alt war wie heute. Entstanden ist dabei ein Schwarzes Loch mit 142 Sonnenmassen - zum ersten Mal konnte die Geburt eines solchen mittelschweren Schwarzen Lochs direkt beobachtet werden. Noch erstaunlicher ist das schwerere Schwarze Loch in diesem Paar: Mit der 85-fachen Masse unserer Sonne dürfte es nach dem heutigen Verständnis als Ergebnis von Sternexplosionen gar nicht existieren. Es könnte aber aus einer vorhergehenden Verschmelzung Schwarzer Löcher stammen. Noch ist unbekannt, ob dieses Gravitationswellensignal namens GW190521 eine neue Klasse von Doppelsystemen Schwarzer Löcher begründet oder lediglich am oberen Ende eines weiten Massenspektrums liegt. Wissenschaftler*innen am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam und Hannover sowie an der Leibniz Universität Hannover haben entscheidend zu dieser Entdeckung und ihrer Interpretation beigetragen.

Heute haben die LIGO-Scientific-Kollaboration und die Virgo-Kollaboration die neuesten Beobachtungsergebnisse und deren astrophysikalischen Bedeutung in den Fachzeitschriften Physical Review Letters und Astrophysical Journal Letters veröffentlicht. GW190521 wurde von beiden LIGO-Detektoren und dem Virgo-Detektor am 21. Mai 2019 empfangen – am Anfang ihres dritten gemeinsamen Beobachtungslaufs O3, der am 1. April 2019 begann.

„Von Anfang an stellte uns dieses gerade einmal eine Zehntelsekunde lange Signal vor Herausforderungen, als wir seine Quelle identifizieren wollten.“, sagt Alessandra Buonanno, Direktorin am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Potsdam und College-Park-Professorin an der University of Maryland. Sie fügt hinzu: „Aber trotz der kurzen Dauer konnten wir zeigen, dass das Signal einem entspricht, das wir – wie von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagt – von verschmelzenden Schwarzen Löchern erwarten. Uns wurde klar, dass wir erstmals Zeuge der Geburt eines mittelschweren Schwarzen Lochs waren, dessen einer Elternteil höchstwahrscheinlich selbst aus einer früheren Verschmelzung eines Doppelsystems hervorgegangen ist.“

Eine Kurznachricht aus einer weit entfernten Galaxie

GW190521 ist das vierte Gravitationswellensignal aus O3, das veröffentlicht wurde, und es ist ziemlich kurz: Es dauerte etwa eine Zehntelsekunde und umfasst vier Gravitationswellenzyklen (entsprechend zwei gegenseitigen Umläufen der Schwarzen Löcher) im Frequenzband der Detektoren. Während dieser kurzen Zeit steigt die Frequenz von 30 Hertz auf 80 Hertz, bevor das Signal mit der Verschmelzung der beiden Schwarzen Löcher endet.

GW190521 ist nicht nur diejenige Verschmelzung Schwarzer Löcher mit der höchsten bisher beobachteten Gesamtmasse, sondern auch die am weitesten entfernte. Aufgrund der großen Masse wurden sehr starke Gravitationswellen (dem Energieäquivalent der achtfachen Sonnenmasse entsprechend) ausgesendet. Dadurch wird das Signal laut und lässt sich auch über große kosmologische Entfernungen nachweisen. Die Verschmelzung von Schwarzen Löchern mit einer Gesamtmasse von fast 150 Sonnen fand vor etwa sieben Milliarden Jahren statt – damals war das Universum halb so alt wie heute.

Die Geburt eines mittelschweren Schwarzen Lochs

Der Überrest von der Verschmelzung der beiden Schwarzen Löcher – eines mit 66 und das andere mit 85 Sonnenmassen– ist ein Schwarzes Loch mit 142 Sonnenmassen. Das ist schwerer als alle zuvor von LIGO und Virgo beobachteten Schwarzen Löcher und ist zudem die erste direkte Beobachtung der Geburt eines mittelschweren Schwarzen Lochs. Diese bisher postulierte und zuvor nur indirekt beobachtete Klasse Schwarzer Löcher zeichnet sich durch ihre Massen im Bereich von 100- bis 100.000-mal der unserer Sonne aus. Sie sind massereicher als die bekannten leichteren Schwarzen Löcher mit Sternmassen und weniger massereich als die schwereren extrem massereichen Schwarzen Löcher in den Zentren von Galaxien.

Numerische Simulation von zwei Schwarzen Löchern, die sich umrunden, aufeinanderzufallen und verschmelzen und dabei Gravitationswellen abstrahlen. Die Schwarzen Löcher haben große und nahezu gleiche Massen, wobei eines nur 3% massereicher ist als das andere. Das simulierte Gravitationswellensignal stimmt mit der Beobachtung überein, die von den Gravitationswellendetektoren LIGO und Virgo am 21. Mai 2019 gemacht wurde (GW190521).

© N. Fischer, H. Pfeiffer, A. Buonanno (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik), Simulating eXtreme Spacetimes (SXS) Collaboration

Ein Schwarzes Loch, das es nicht geben sollte

Noch erstaunlicher ist das schwerere Schwarze Loch in diesem Paar: Seine Masse vom 85-fachen der unserer Sonne passt nicht zu den Modellen der Sternentwicklung.

„Nach unserem Verständnis davon, wie Sterne altern und sich entwickeln, erwarten wir, dass wir Schwarze Löcher mit entweder weniger als 65 Sonnenmassen oder mehr als 120 Sonnenmassen finden, aber keine dazwischen“, erklärt Frank Ohme, Leiter einer Max-Planck-Forschungsgruppe am AEI Hannover. „Das Schwarze Loch mit 85 Sonnenmassen im Ursprungssystem von GW190521 fällt genau in diese Lücke, wo es nicht sein sollte! Das kann zwei Dinge bedeuten: Unser Verständnis der Sternentwicklung ist unvollständig oder hier hat sich etwas anderes ereignet.“

Eine Lücke in der Massenverteilung Schwarzer Löcher

Nach heutigem Verständnis explodieren die Sterne, aus denen Schwarze Löcher mit Massen zwischen 65 und 120 Sonnenmassen entstehen würden, nicht als Supernovae, und daher entstehen auch keine solchen Schwarzen Löcher. Vielmehr erleben die Sterne eine oder mehrere kurze instabile Episoden, in denen sie jeweils einen signifikanten Anteil ihrer Masse abstoßen, anstatt vollständig zu explodieren. Am Ende dieses Prozesses bleibt ein Stern zurück, der in einer Supernova explodiert und ein Schwarzes Loch mit weniger als 65 Sonnenmassen erzeugt. Sterne, die Schwarze Löcher mit mehr als 120 Sonnenmassen bilden würden, sollten direkt ohne das begleitende Feuerwerk einer Supernova kollabieren.

Die entstehende Lücke im Massenspektrum Schwarzer Löcher wird als „Paarinstabilitätslücke“ bezeichnet. Sie ist nach dem physikalischen Prozess benannt, der die Episoden des Massenauswurfs verursacht.

Eine Verschmelzung von zuvor verschmolzenen Schwarzen Löchern oder Sternen

Das Doppelsystem könnte eine komplexere Entstehungsgeschichte gehabt haben. Es gibt Unsicherheiten im Verständnis der Sternentwicklung. So könnten möglicherweise doch Schwarze Löcher mit mehr als 65 Sonnenmassen aus Supernova-Explosionen entstehen. Die LIGO- und Virgo-Forscher*innen sind jedoch der Meinung, dass die wahrscheinlichste Erklärung für die Entstehung des Objekts mit 85 Sonnenmassen eine frühere Verschmelzung von zwei kleineren Schwarzen Löchern oder von zwei massereichen Sternen ist.

Etwas völlig anderes?

Auch wenn sich das Signal nach Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie gut als Verschmelzung Schwarzer Löcher beschreiben lässt, untersuchten die LIGO- und Virgo-Wissenschaftler*innen in einer Begleitveröffentlichung auch andere mögliche Erklärungen für ihre Beobachtung. Dass es von kosmischen Strings – hypothetischen Objekten, die sich im frühen Universum gebildet haben könnten – stammt, scheint unwahrscheinlich. Es ist ebenso unwahrscheinlich, dass das Signal von einer Kernkollaps-Supernova stammt, bei der auch elektromagnetische Strahlung oder Neutrinos auftreten müssten.

GW190521 könnte auch von einer Verschmelzung weniger massereicher Schwarzer Löcher in geringerer Entfernung zur Erde stammen, deren Gravitationswellen durch eine Gravitationslinse verzerrt wurden. Sie könnte auch von primordialen Schwarzen Löchern stammen, die sich im frühen Universum noch vor den ersten Sternen bildeten. LIGO- und Virgo-Forscher*innen haben jedoch ermittelt, dass diese beiden Erklärungen im Vergleich zum normalen Verschmelzungsszenario sehr unwahrscheinlich sind. Schließlich könnte das Signal durch eine Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern auf elliptischen Bahnen entstanden sein. Um dies zu überprüfen, müssen jedoch genaue Signalmodelle einschließlich der aus der Allgemeinen Relativitätstheorie abgeleiteten Einflüsse von elliptischen Bahnen auf die Wellenformen mit dem Signal verglichen werden. Doch noch gibt es diese Modelle nicht.

Eine neue Klasse von Doppelsystemen Schwarzer Löcher?

„Wir wissen noch nicht, ob GW190521, diese überraschende Entdeckung und erste Beobachtung eines mittelschweren Schwarzen Lochs, den Vertreter einer völlig neuen Klasse von Doppelsystemen Schwarzer Löcher darstellt oder nur das massereiche Ende des Spektrums, das wir bisher gesehen haben“, sagt Karsten Danzmann, Direktor am AEI Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover. „Bald, wenn wir alle Verschmelzungen Schwarzer Löcher analysiert haben, die LIGO und Virgo in ihrem dritten Beobachtungslauf beobachtet haben, wissen wir hoffentlich mehr.“

Eine zukünftige Veröffentlichung wird die Verschmelzungen Schwarzer Löcher analysieren, die in der ersten Hälfte von O3 (O3a vom 1. April bis 1. Oktober 2019) beobachtet wurden.

AEI-Forscher*innen trugen zum Nachweis und zur Analyse von GW190521 bei. Sie haben genaue Modelle der Gravitationswellen von verschmelzenden Schwarzen Löchern geliefert, die erstmals die Präzession der Spins der Schwarzen Löcher und Multipolmomente jenseits des dominanten Quadrupols beinhalten. Diese in die Wellenform eingeprägten Merkmale sind entscheidend, um einzigartige Informationen über die Eigenschaften der Quelle zu erhalten. Der Hochleistungs-Computercluster „Hypatia“ am AEI Potsdam wurde zur Entwicklung der für die Analysen verwendeten Wellenformmodelle eingesetzt.

Mehr als 50 weitere Gravitationswellen-Kandidaten aus O3

Die LIGO- und Virgo-Forscher*innen haben Beobachtungshinweise für 56 mögliche Gravitationswellen-Ereignisse (sogenannte Kandidaten) während O3, der vom 1. April 2019 bis zum 27. März 2020 dauerte, veröffentlicht. Bislang wurden vier Kandidaten bestätigt und publiziert. LIGO- und Virgo-Wissenschaftler*innen prüfen die verbleibenden 52 Kandidaten und werden all diejenigen veröffentlichen, für die detaillierte Folgeanalysen ihren astrophysikalischen Ursprung bestätigen.


LIGO-Scientific- und Virgo-Kollaborationen

LIGO wird von der National Science Foundation (NSF) finanziert und von Caltech und MIT betrieben, die LIGO konzipierten und das Projekt leiten. Finanzielle Unterstützung für das Advanced-LIGO-Projekt wurde hauptsächlich von der NSF geleistet, wobei Deutschland (Max-Planck-Gesellschaft), Großbritannien (Science and Technology Facilities Council) und Australien (Australian Research Council-OzGrav) signifikante Verpflichtungen eingingen und Beiträge zum Projekt leisteten. Rund 1.300 Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt sind durch die LIGO-Scientific-Kollaboration, zu der auch die GEO-Kollaboration gehört, an der Unternehmung beteiligt. Eine Liste weiterer Partner gibt es unter https://my.ligo.org/census.php.

Die Virgo-Kollaboration besteht aus rund 550 Mitgliedern aus 106 Instituten in 12 verschiedenen Ländern, darunter Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, die Niederlande, Polen und Spanien. Das European Gravitational Observatory (EGO) ist die Dacheinrichtung des Virgo-Detektors nahe Pisa in Italien und wird vom Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Frankreich, dem Istituto Nazionale di Fisica Nucleare (INFN) in Italien und vom Nikhef in den Niederlanden finanziert. Eine Liste der Gruppen der Virgo-Kollaboration finden Sie unter http://public.virgo-gw.eu/the-virgo-collaboration/. Weitere Informationen finden Sie auf der Virgo-Website unter www.virgo-gw.eu.




September 03, 2020 at 04:34AM
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LIGO und Virgo fangen ihren bislang dicksten Fisch - Max-Planck-Gesellschaft

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Fisch

Tuesday, September 1, 2020

Fisch, Fleisch, Käse und Co.: Wie man Lebensmittel richtig lagert - ruhr24.de

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Wie lagert man Lebensmittel wie Gemüse, Fleisch, Fisch oder Käse richtig im Kühlschrank. Experten sagen: Auf die Temperaturen kommt es an.

  • Lebensmittel lassen sich prima im Kühlschrank lagern.
  • Manche Speisen halten sich dort allerdings nicht sehr lange, zum Teil nur wenige Stunden.
  • Es ist wichtig zu wissen, welche Temperaturen im Kühlschrank vorherrschen.

Nordrhein-Westfalen – Beim Kochen kann es schnell passieren, dass man die Menge unterschätzt und plötzlich viel zu viel übrig hat. Zum Wegschmeißen ist das Essen zu schade, man kann es schließlich am nächsten Tag noch essen. Und die Lebensmittel halten sich ja schließlich im Kühlschrank, oder?

Temperaturzonen im Kühlschrank

Optimal für...

Unterstes Fach (ca. 2 Grad Celsius)

Frischer Fisch oder frisches Fleisch

Mittleres Fach (ca. 5 Grad Celsius)

Joghurt und Quark

Oberstes Fach (ca. 9 Grad Celsius)

Wurst oder Käse

Fächer in der Tür (ca. 9 Grad Celsius)

Getränke, Butter und Eier

Gemüsefach (ca. 9 Grad Celsius)

Gemüse

Lebensmittel im Kühlschrank: Die Temperaturen sind unterschiedlich

Für die Lagerung des Essens muss man einige Dinge beachten. Lebensmittel können nämlich schnell von Schädlingen, Bakterien oder Schimmelpilzen befallen werden. Zwar ist der Kühlschrank für frische Speisen der optimale Aufbewahrungsort, doch dabei ist es wichtig, die unterschiedlichen Temperaturen zu kennen (alle Ratgeber- und Service-Artikel auf RUHR24.de).

Normalerweise lagern Lebensmittel in einem Kühlschrank zwischen 2 und 9 Grad Celsius. Aber: Die Temperatur schwankt zwischen den Fächern. Kalte Luft hat eine höhere Dichte als warme Luft und sinkt demzufolge nach unten.

Somit ist es über dem Gemüsefach in einem Kühlschrank am kältesten, während es im obersten Fach – neben der Tür und dem Gemüsefach – am wärmsten ist, wie das Deutsche Institut für gesunde Ernährung und mehr Bewegung berichtet.

Lebensmittel im Kühlschrank: Es gibt Unterschiede beim Hackfleisch

Wurst und Käse fühlen sich im obersten Bereich wohl, weil die Aromastoffe dort besser erhalten werden können. Rohes Fleisch sollte aber niemals ganz oben gelagert werden, sondern ganz unten über dem Gemüsefach. Doch Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Vor allem bei Hackfleisch muss man stark aufpassen, um einer Infektion vorzubeugen.

In einem Kühlschrank ist es im unteren Fach, über dem Gemüsefach, am kühlsten.

© Florian Schuh/dpa

"Hackfleisch bietet aufgrund seiner großen Oberfläche ideale Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen", berichtet das Bundeszentrum für Ernährung. Bei ungenügender Kühlung oder unzureichender Erhitzung können sich Bakterien vermehren. Gerade im Sommer vermehren sich diese im Fleisch sehr schnell.

Lebensmittel im Kühlschrank: Rohes Hackfleisch nur bis zu acht Stunden lagern

Bereits beim Einkauf sollte das Fleisch kühl gehalten werden, doch selbst im Kühlschrank hält es nicht ewig. Laut Bundeszentrum für Ernährung sollte rohes Hackfleisch als lose Ware innerhalb von sechs bis acht Stunden verbraucht werden. Auch dann, wenn es an der kältesten Stelle im Kühlschrank gelagert wurde.

Selbst durchgebraten hält sich Hackfleisch lediglich ein bis zwei Tage. Eine gute Alternative ist hier das Gefrierfach, dort hält sich das Fleisch bei minus 18 Grad Celsius bis zu drei Monate lang. Eingeschweißtes Hackfleisch sollte auf jeden Fall bis zum angegebenen Verbrauchsdatum verzehrt werden.

Doch nicht nur Fleisch wird schnell verderblich im Kühlschrank. Auch frischer Fisch hält sich nicht lange, ebenso frische Muscheln.

Video: Welche Lebensmittel nicht in den Kühlschrank gehören

Lebensmittel im Kühlschrank: Nudeln, Kartoffeln und Reis nicht zu lange lagern

Auch Lebensmittel wie Nudeln, Kartoffeln und Reis sollten auch nicht allzu lange aufbewahrt werden. Nudeln halten sich mit bis zu drei bis vier Tagen am längsten, Kartoffeln können höchstens drei Tage nach der Lagerung im Kühlschrank noch gegessen werden. 

Reis ist wiederum als stärkehaltiges Lebensmittel anfällig für Bakterien und sollte innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden. Passend zur Kürbis-Saison sollte auch bei dem Fruchtgemüse auf die richtige Lagerung geachtet werden.




September 02, 2020 at 11:30AM
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Fisch

Ungewöhnlicher Einsatz: Feuerwehr rettet Fisch aus Wasser - TAG24

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In Hamburg-Eidelstedt musste die Feuerwehr am Dienstagabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken: Ein Hecht war in einem Wassergraben gefangen.

Hamburg - Die Feuerwehr musste am Dienstag zu einem tierischen Einsatz ausrücken, der zunächst recht ungewöhnlich klingt.

Einsatzkräfte beobachten die Rettung.
Einsatzkräfte beobachten die Rettung.  © Christoph Seemann/Hamburg News

Denn die Kameraden retteten einen Hecht aus einem Hamburger Gewässer. 

Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt wurde am späten Abend an den Furtweg gerufen. Passanten hatten beobachtet, dass sich der Hecht in dem Wasserablauf eines Grabens verfangen hatte. 

Die Einsatzkräfte pumpten daraufhin das Wasser ab und öffneten ein Gitter, um den Fisch zu retten.

Er wurde anschließend in einem nahegelegenen offenen Gewässer wieder freigelassen. 

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte mehr als eine Stunde. 




September 02, 2020 at 11:41AM
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Fisch

Sunday, August 30, 2020

Präzisionssport Casting - Angeln ohne Fisch und Wasser - Deutschlandfunk Kultur

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Von Jonas Lüth

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Der deutsche Jens Nagel ist 2013 bei der 38. Weltmeisterschaft im Castingsport in Halle auf der Wiese mit seiner Angel im Einsatz.  (dpa-Zentralbild/ Jens Wolf)
Casting lässt sich ohne Fisch und Wasser überall betreiben. (dpa-Zentralbild/ Jens Wolf)

Mit ihren Angeln zielen sie auf eine Art Riesen-Dartscheibe auf dem Boden - ganz so, als würfen sie Köder aus. Das nennt sich "Casting" - und hilft nicht nur, ein besserer Angler zu werden, sondern ist auch ein eigenständiger Turniersport. Seit 1864.

Es ist Sonntag und überall stehen Angler, die ihre Ruten auswerfen. Doch irgendetwas fehlt: Wasser!

Auf dem Sportplatz in Berlin-Spandau wird trocken geangelt. Mit klassischer Angel, aber eben ohne Wasser und ohne Fisch. Am Ende der Angelschnur baumelt ein Kunststoffgewicht statt eines Köders. "Casting" heißt dieser Sport, zu dem sich heute etwa 20 Sportler und eine Sportlerin zu einem Wettkampf versammelt haben.

"'To cast' heißt werfen. Kommt also aus dem Englischen. Aber auf der anderen Seite guckt man in die Medien und dann liest man, Dieter Bohlen macht wieder ein Casting. Das sind eben zwei paar Schuhe!"

Und so solle man, um Verwirrung zu vermeiden, besser von Castingsport sprechen, meint Kurt Klamet, Vizepräsident des veranstaltenden Angelverbandes VDSF. Anstatt auf Fischschwärme zielt man hier auf eine Art überdimensionierte Dartscheibe auf dem Boden.

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"Bei uns ist das Ziel ein bisschen größer als beim Dart. 3,50 Meter der Außendurchmesser. Ist ein grünes Tuch mit weißen Ringen. In der Mitte ein schwarzer Zielkern, Durchmesser 75 Zentimeter", erklärt Lutz, professioneller Castingtrainer des Verbands.

"Zehn Meter, zwei Würfe Unterhand oder Pendelwurf: wird von unten her geworfen. Dann geht man auf die zweite Entfernung: rechter Seitenwurf. Und dann kommt man auf 14 Meter, wir machen den linken Seitenwurf. Auf 16 Metern ist es beliebig, da können die Leute werfen, wie sie möchten, und dann geht man auf 18 Meter und macht den Überkopfwurf von oben herüber."

Turniersport seit 1864

Gezielt, anvisiert, Schwung – und los. "Klack" macht es, wenn man die Zielscheibe erfolgreich in der Mitte trifft. Neben den üblichen Präzisionswürfen gibt es heute auch eine selten praktizierte Disziplin: den Weitwurf. Dabei wird versucht, den Köderersatz ähnlich dem Speerwurf so weit wie möglich zu schleudern.

Das erste Turnier im Castingsport fand 1864 in den USA statt. Auch in Deutschland wird der Sport in Wettbewerbsform mittlerweile seit fast einem Jahrhundert betrieben. Aber warum, wenn man doch auch im Wasser angeln kann?

"Wer erfolgreich angeln will, muss auch sein Gerät beherrschen, und dadurch ergänzen die sich beide. Es geht nicht ohne Werfen. Dann kommen wir wieder zu den lustigen Kommentaren wie 'Gummischuhe rausholen' oder in den Büschen oder Bäumen hängen mit dem Haken. Das ergibt sich einfach daraus. Wie beim Führerschein. Ich muss mein Gerät beherrschen", sagt Kurt Klamet, auch Präsident der internationalen Castingföderation.

Auf dem Sportplatz in Berlin-Spandau wird trocken geangelt. Mit klassischer Angel, aber eben ohne Wasser und ohne Fisch. (Deutschlandradio/ Jonas Lüth )Ein Angler auf dem Trockenen, 99 Prozent der Castingsportler sind auch Mitglied in einem Angelsportverein. (Deutschlandradio/ Jonas Lüth )

Internationale, aber auch nationale und Landesmeisterschaften fallen dieses Jahr pandemiebedingt aus. Der Leistungssport pausiert.

Der Breitensport dagegen darf unter Hygieneauflagen stattfinden, auch wenn das Casting hier eine ganz eigene Geschichte hat. Teilnehmer Helmut erzählt, wie in seinem Verein alles begann:

"Das war so um 2000 rum. Da gab es kein Casting für uns. Und dann hatte der erste Vorsitzende auf einmal verkündet, dass wir jetzt da was machen müssen, wovon wir gar keine Ahnung haben."

Angeln mit Fisch wird nicht als Sport gefördert

"Tatsache ist aber, dass der Landessportbund in Berlin nur Castingsport fördert. Er sagt: Fische fangen zählt er nicht als Sport", so Kurt Klamet. "Überall, wo ein Lebewesen mitbeteiligt ist, gibt es immer auch ganz starke Kritik von bestimmten Verbänden."

Dabei versuche man doch im Einklang mit der Natur zu fischen: "Wir nutzen die Natur, wir schützen sie aber auch."

Die Angelvereine des Verbands würden lediglich Arten befischen, deren Fischbestände offiziell reduziert werden sollen. Der langjährige Angler Helmut findet:

"Was machen denn die Fischer mit ihren Schleppnetzen? Die töten nicht jeden einzelnen Fisch. Die werden zerquetscht. Und was machen wir? Wir müssen den keschern, wenn er dran ist. Dann haust du ihm auf den Kopf, Herzstich und dann machst du den Haken raus. Also ganz human. So wie das schon jeder Angler vor 100 Jahren gemacht hat. Und das wird nicht mehr unterstützt."

Um also "richtig" offiziell Sport zu betreiben, braucht es das Casting. Inzwischen ist es zum elementaren Bestandteil des Angelns geworden. "Jetzt hat man sich dran gewöhnt und will zeigen, dass man richtig gut werfen kann."

Castingtraining hilft beim "echten" Angeln

Mittlerweile mache es aber Spaß, regelmäßig zu trainieren und zu den Turnieren zu kommen. Und sinnvoll sei es auch: "Dieser Castingsport hilft einem zu werfen."

Kurt Klamet sagt: "99 Prozent aller Castingsportler sind auch Mitglied einer Angelorganisation."

Bei der feierlichen Siegerehrung des Castingturniers werden die ersten Ränge – wie seit Jahrhunderten üblich – mit dem Anglergruß bejubelt:

"Petri Heil!" ­– Petri Dank.




August 30, 2020 at 10:45PM
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Fisch

Fühlen Fische Schmerzen? | Umwelt & Natur | 1000 Antworten | SWR Wissen - SWR

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Spontan würde man als Tierfreund sagen: Na, selbstverständlich fühlen Fische Schmerzen! Aber die Frage ist berechtigt: Woher wissen wir das eigentlich? Fische können nicht schreien – man hört sie also nicht. Und wenn man es ganz philosophisch betrachtet, muss man letztlich sagen: Die Frage, ob Fische oder sonstige Lebewesen Schmerzen empfinden, wird sich nie mit hundertprozentiger Sicherheit beantworten lassen, einfach weil es prinzipiell unmöglich ist, objektiv zu messen, was ein anderes Lebewesen empfindet.

Fische besitzen Nozizeptoren

Aber dieses philosophische Dilemma hilft hier nicht weiter. Man kann jedoch pragmatisch an die Sache herangehen. Und das haben britische Wissenschaftler getan. Sie gingen von folgender Überlegung aus: Wir Menschen sind schmerzempfindlich und wir haben auch bestimmte Nervenzellen, die zum Beispiel in der Haut schmerzhafte Reize empfangen und ans Gehirn weiterleiten. Das sind sogenannte Nozizeptoren. Die Wissenschaftler*innen schauten also, ob Fische auch solche Nozizeptoren haben. Dabei stellten sie fest, dass Fische diese Nervenzellen tatsächlich besitzen – also Nerven, die dann – und nur dann – aktiv sind, wenn sie schmerzhaften Reizen ausgesetzt sind. Das ist schon mal ein erster Hinweis.

Wie Menschen auf Schmerz reagieren

Jetzt könnte man natürlich skeptisch sein und sagen: Das sagt noch gar nichts. Denn man könnte sich ja vorstellen, dass die Reize zwar ans Gehirn geleitet und dort verarbeitet werden, dass das aber völlig unbewusst erfolgt und der Fisch trotzdem nichts dabei empfindet. Deswegen beobachtet man als nächstes das Verhalten. Wir Menschen haben zwei Arten, auf Schmerzen zu reagieren:

  • Unmittelbare Reaktion auf Schmerz beim Menschen: Wir kommen mit der Hand auf die heiße Herdplatte und ziehen sie sofort weg. Das Entscheidende hier: Dieser Wegzieh-Reflex tritt bereits ein, bevor wir den Schmerz bewusst wahrnehmen. Das heißt, in dem Moment, in dem wir die Hand wegziehen, fühlen wir streng genommen noch keine Schmerzen im Sinne einer bewussten Empfindung. Das tritt erst hinterher ein.
  • Dann folgt die zweite Art von Schmerzverhalten, wenn wir zum Beispiel die schmerzende Hand mit der anderen festhalten. Oder wenn wir lange Kopfweh haben, vergeht uns der Appetit.

Wie verhalten sich Fische, wenn sie typischen Reizen ausgesetzt sind, die wir als schmerzhaft empfinden würden? Reagieren sie nur reflexartig oder ändert sich das gesamte Verhalten? Und auch das haben Wissenschaftler getestet, indem sie den Fischen gezielt Schmerzen zugefügt haben.

Fische zeigen komplexes Schmerzverhalten

Sie haben zum Beispiel die Wassertemperatur erhöht oder ihnen unter Narkose eine Substanz in die Lippe injiziert, die ähnlich wirkt, wie wenn wir uns an einer Brennnessel verbrennen. Es waren also wohl keine unerträglichen Schmerzen, aber schon unangenehm. Und entsprechend haben die Fische reagiert. Sie haben sich von einer Seite auf die andere gedreht. Sie haben sich im Kies gewälzt, sie haben ihr Maul an der Wand des Fischtanks gerieben und ihnen ist offenbar auch der Appetit vergangen, denn sie haben vorübergehend aufgehört zu fressen.

Die Fische haben Schmerzrezeptoren, sie zeigen ein typisches komplexes Schmerzverhalten – also liegt die Vermutung nahe, dass sie auch Schmerzen empfinden. Und die Wissenschaftler erweisen sich am Ende dann doch nicht als Sadisten, denn ihre Schlussfolgerung lautet: Wenn Fische Schmerzen empfinden, dann muss das Konsequenzen haben.

Tierleid durch Angelhaken und Treibnetze

Angeln mit Angelhaken ist höchstwahrscheinlich sehr schmerzvoll, sagen sie. Das gleiche gilt, wenn Fische in Treibnetzen in einem langwierigen Prozess verenden. Die Forderung aus diesen Forschungen ist daher ein Verbot solcher Methoden, da der Fischfang in der heutigen Form vielen schmerzempfindenden Wesen tatsächlich viele Schmerzen zufügt.




August 27, 2020 at 01:56PM
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